Das Projekt „Prävention sexualisierter Gewalt bei Menschen mit geistiger Behinderung im Sport“ richtet sich an Menschen mit geistiger Behinderung, ihre Familien, Sportvereine und Ehrenamtliche von Special Olympics NRW. Ziel ist es, diese besonders vulnerable Zielgruppe für das Thema sexualisierte Gewalt zu sensibilisieren und Schutzmaßnahmen im inklusiven Sport zu etablieren.
Das Projekt verfolgt einen praxisorientierten Ansatz: Schulungen in leichter Sprache, Risikoanalysen, Beratungen und Entwicklung von Schutzkonzepten für inklusive Sportvereine und Fortbildungen für Trainer:innen machen Prävention erlebbar. Menschen mit und ohne Behinderung werden aktiv einbezogen, sodass Wissen und Verantwortung gemeinsam getragen werden. Bis 2027 sollen alle Gremien von Special Olympics NRW sowie Sportvereine und weitere Einrichtungen geschult und unterstützt werden.
Durch die Einbindung in bestehende Netzwerke, wie das Qualitätsbündnis des Landessportbundes NRW, und die nachhaltige Etablierung der Maßnahmen wird ein langfristiger Schutz für Menschen mit geistiger Behinderung (im Sport) geschaffen. Das Projekt setzt damit einen wichtigen Impuls für Sicherheit, Aufklärung und inklusive Teilhabe im Sport in Westfalen-Lippe und darüber hinaus.