LWL Feel Mobil – Neue Wege entdecken

Orientierung und Mobilität sind grundlegende Voraussetzungen für selbstbestimmte Teilhabe an Bildung, Ausbildung, Arbeit und gesellschaftlichem Leben. Für junge Menschen mit Blindheit und Sehbehinderung bestehen hierbei häufig erhebliche Barrieren, die sich insbesondere im Übergang von Schule in Ausbildung und Beruf verstärken. Einschränkungen der Sinneswahrnehmung, erschwerte Informationsgewinnung sowie unzureichende Mobilitätskompetenzen führen dazu, dass vorhandene Bildungs- und Teilhabeangebote nicht eigenständig erreicht oder genutzt werden können.

Vor diesem Hintergrund ist das Projekt „LWL Feel Mobil‘‘ als dreijähriges, modellhaftes Entwicklungsvorhaben konzipiert worden.

Ziel ist es, Barrieren in der Mobilität abzubauen, behinderungsspezifische Kompetenzen systematisch aufzubauen und die individuelle Selbständigkeit zu fördern.

Bestehende digitale und technische Unterstützungssysteme sind bisher jedoch noch nicht systematisch in die Bildungs- und Rehabilitationsstrukturen integriert. Das Vorhaben schließt diese Lücke, indem es moderne Technologien zielgruppengerecht aufbereitet, um Barrieren abzubauen, persönliche Abhängigkeiten zu reduzieren und die selbstständige Alltagsbewältigung nachhaltig zu stärken.

Der programmatische Ansatz verbindet die technische Optimierung direkt mit einer intensiven pädagogischen Begleitung. In Kooperation mit der feelSpace GmbH werden der Navigationsgürtel sowie eine spezielle Mobilitäts-App praxisnah erprobt und auf Basis von Nutzerprofilen schrittweise weiterentwickelt. Die Jugendlichen durchlaufen modulare Schulungsangebote in realen Alltagsszenarien, um maximale Handlungssicherheit zu gewinnen.

Der Projektverlauf umfasst eine detaillierte Bedarfserhebung bei einer repräsentativen Auswahl von Betroffenen im LWL-Bildungszentrum Soest. Orientiert am Ergebnis sollen neue Schulungsangebote konzipiert und modellhaft erprobt werden. Die Einbindung von Eltern und anderen Bezugspersonen im Förderprozess wird dabei eine wichtige Rolle spielen.

Gesteuert wird das Vorhaben von einem interdisziplinären Team aus qualifizierten Rehabilitationsfachkräften des LWL-Berufsbildungswerks Soest.

Die dauerhafte Verankerung der Ergebnisse sichert den langfristigen Erfolg der Initiative. Nach dem Projektende fließen die erarbeiteten Schulungskonzepte direkt in den regulären Betrieb des LWL-BBW Soest ein, während die qualifizierten Fachkräfte die kontinuierliche Umsetzung für nachfolgende Jahrgänge garantieren.

 

Informationen:

Was die LWL-Sozial-Stiftung macht

Informationen über die LWL-Sozial-Stiftung.

LWL ist kurz für: Landschaftsverband Westfalen-Lippe.

Der LWL ist für die Menschen da.

Und für das Gebiet Westfalen-Lippe.

Das Gebiet Westfalen-Lippe ist in Nord-Rhein-Westfalen.

Auf der Deutschland-Karte ist das Gebiet rot eingezeichnet.

Westfalen-Lippe

Die LWL-Sozial-Stiftung gehört zum LWL.

Die Sozial-Stiftung will:

  • Mehr Inklusion
  • Mehr Teilhabe für alle Menschen in Westfalen-Lippe
  • Weniger Barrieren

 

Menschen sollen gesund bleiben.

Und sich wohl fühlen.

Illustration eines Busses mit geöffneten Türen und einer ausgefahrenen Rollstuhlrampe, auf der ein gelbes Symbol für die Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer abgebildet ist.

Die Sozial-Stiftung gibt zum Beispiel Geld für: 

Soziale Projekte. 

Das hilft Menschen,

die in Westfalen-Lippe wohnen.

Wer Geld bekommen möchte,

muss einen Antrag schreiben.

Und Regeln beachten.

Die Regeln stehen in den Förder-Richtlinien (Achtung: schwere Sprache). 

Ein Dokument mit spanischem Wappen oben links, mehreren schwarzen Linien, die Text darstellen, einem Datumsstempel mit der Angabe 7 JUN 2010 in der Mitte und einer Unterschrift unten rechts.

Eine Person allein bekommt kein Geld.

Das Geld bekommen nur:

  • Vereine
  • Dörfer
  • Städte
  • Soziale Einrichtungen
Eine einfache Illustration eines kleinen Dorfes mit weißen Gebäuden mit roten Dächern, einem zentralen hohen Uhrenturm und braunen Hügeln im Hintergrund unter einem hellblauen Himmel.

Das Geld bezahlt zum Beispiel:

  • Die Arbeit von Menschen
  • Bücher
  • Internet-Seiten
  • mehr Leichte Sprache
Buch mit Bildern der Leichten Sprache

Was auf diesen Internet-Seiten steht

Die Internet-Seiten beschreiben:

  • die LWL-Sozial-Stiftung
  • Wer Geld bekommen kann
  • Was man dafür tun muss
  • Wer über das Geld entscheidet
  • Wer Geld bekommen hat
  • Welchen Menschen das Geld nützt
Abbildung eines Computermonitors, auf dem WWW in grüner Schrift angezeigt wird, mit zwei Tasten darunter, die mit ON (grün hervorgehoben) und OFF (ausgegraut) beschriftet sind.

Wenn Sie mehr Wissen wollen:

Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Sie können uns anrufen.

Die Nummer ist:

0251 591 8354

Sie können eine E-Mail schreiben.

Die Adresse ist:

info@lwl-sozialstiftung.de

Eine Graustufen-Illustration eines schnurlosen Festnetztelefons mit einem kleinen Bildschirm, einer Tastatur und einer Ladestation. Auf dem Bildschirm wird ein Telefonsymbol angezeigt.

Sie können auch einen Brief schreiben.

Die Adresse ist:

LWL-Sozialstiftung gGmbH

An den Speichern 6

48157 Münster

 

 

 


Die Deutschland-Karte gehört: TUBS, CC BY-SA 3.0

Die anderen Bilder gehören: ARASAAC – Gobierno de Aragon

Ein animierter grauer Briefkasten mit einem schwarzen Briefschlitz, einem gelben Schlüsselloch, einem Briefumschlagsymbol und einem weißen Etikett oder Adressbereich am unteren Rand. Die Briefumschlagklappe öffnet und schließt sich wiederholt.

Einführungsvideo in Deutscher Gebärdensprache (DGS)