Quartier inklusiv

Drei pastellfarbene Gebäude - rosa, beige und hellblau - stehen nebeneinander, jedes mit mehreren weiß gerahmten Fenstern. Die Gebäude weisen leichte Gebrauchsspuren auf, und an der blauen Fassade ist die Hausnummer 24/27 zu erkennen.

Das Bundesteilhabegesetz (BTHG) verpflichtet die Länder, auf sozialraumorientierte und bedarfsdeckende inklusive Angebote von Leistungsanbietern für Menschen mit Behinderung hinzuwirken. Der Begriff der Sozialraumorientierung ist im BTHG jedoch nicht eindeutig definiert und wird unterschiedlich interpretiert. Dies führt zu unterschiedlichen Wissens- und Umsetzungsständen.

Vor diesem Hintergrund hat sich die Stadt Bielefeld gemeinsam mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe zum Ziel gesetzt, ein gemeinsames Verständnis der Sozialraumorientierung für die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen zu entwickeln und dieses auf die Gegebenheiten vor Ort zu übertragen.

Menschen mit Behinderungen sollen gute Bedingungen vorfinden, um weitestgehend selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können und sich durch inklusive Strukturen vor Ort mit möglichst wenig zusätzlicher Unterstützung durch Fachkräfte selbstständig versorgen zu können. Der wachsende Fachkräftemangel führt dazu, dass der Nutzung sozialräumlicher Ressourcen eine zunehmende Bedeutung für die Versorgungsqualität von Menschen mit Behinderung zukommt.

Die Perspektive von Menschen mit Behinderungen wird dabei konkret einbezogen. Strukturelle Bedarfe werden in die Zielplanung aufgenommen und konkrete Maßnahmen umgesetzt.

In einem zweijährigen Projektzeitraum werden folgende Maßnahmen umgesetzt:

  • Die jeweiligen Sozialplanungen der Stadt Bielefeld und des LWL werden miteinander synchronisiert.
  • Relevante Themenfelder des Alltags für ein selbstständiges und selbstbestimmtes Leben werden identifiziert, beispielsweise Wohnen, medizinische Versorgung und Mobilität, und mit Zielen, Maßnahmen sowie verantwortlichen Akteur:innen vor Ort hinterlegt.
  • Die Ergebnisse werden in einem systematisierten Handlungsrahmen festgeschrieben.
  • Das Projekt wird in bestehende lokale Steuerungs- und Planungsgremien eingebunden beziehungsweise in bestehende Strukturen integriert und bei Bedarf angepasst.

Das Projekt wird durch die Hochschule Bielefeld wissenschaftlich begleitet. Im Rahmen von Studierendenprojekten und Praktika werden partizipative Methoden angeleitet und evaluiert. Ziel ist es, das sozialräumliche Methodenwissen der Leistungserbringer:innen zu erweitern und die Partizipationsmöglichkeiten von Menschen mit Behinderung auszubauen und nachhaltig verfügbar zu machen.

Weitere und aktuelle Informationen finden Sie unter diesem Link: Quartier inklusiv! | Bielefeld.

Logo der Stadt Bielefeld, Büro für Sozialplanung, in roter Schrift auf weißem Hintergrund. Links ein rotes Symbol mit "BI" unter einem stilisierten Schloss oder Stadttor, das die Übersicht für Menschen mit psychischer Erkrankung darstellt.

Informationen:

Was die LWL-Sozial-Stiftung macht

Informationen über die LWL-Sozial-Stiftung.

LWL ist kurz für: Landschaftsverband Westfalen-Lippe.

Der LWL ist für die Menschen da.

Und für das Gebiet Westfalen-Lippe.

Das Gebiet Westfalen-Lippe ist in Nord-Rhein-Westfalen.

Auf der Deutschland-Karte ist das Gebiet rot eingezeichnet.

Westfalen-Lippe

Die LWL-Sozial-Stiftung gehört zum LWL.

Die Sozial-Stiftung will:

  • Mehr Inklusion
  • Mehr Teilhabe für alle Menschen in Westfalen-Lippe
  • Weniger Barrieren

 

Menschen sollen gesund bleiben.

Und sich wohl fühlen.

Illustration eines Busses mit geöffneten Türen und einer ausgefahrenen Rollstuhlrampe, auf der ein gelbes Symbol für die Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer abgebildet ist.

Die Sozial-Stiftung gibt zum Beispiel Geld für: 

Soziale Projekte. 

Das hilft Menschen,

die in Westfalen-Lippe wohnen.

Wer Geld bekommen möchte,

muss einen Antrag schreiben.

Und Regeln beachten.

Die Regeln stehen in den Förder-Richtlinien (Achtung: schwere Sprache). 

Ein Dokument mit spanischem Wappen oben links, mehreren schwarzen Linien, die Text darstellen, einem Datumsstempel mit der Angabe 7 JUN 2010 in der Mitte und einer Unterschrift unten rechts.

Eine Person allein bekommt kein Geld.

Das Geld bekommen nur:

  • Vereine
  • Dörfer
  • Städte
  • Soziale Einrichtungen
Eine einfache Illustration eines kleinen Dorfes mit weißen Gebäuden mit roten Dächern, einem zentralen hohen Uhrenturm und braunen Hügeln im Hintergrund unter einem hellblauen Himmel.

Das Geld bezahlt zum Beispiel:

  • Die Arbeit von Menschen
  • Bücher
  • Internet-Seiten
  • mehr Leichte Sprache
Buch mit Bildern der Leichten Sprache

Was auf diesen Internet-Seiten steht

Die Internet-Seiten beschreiben:

  • die LWL-Sozial-Stiftung
  • Wer Geld bekommen kann
  • Was man dafür tun muss
  • Wer über das Geld entscheidet
  • Wer Geld bekommen hat
  • Welchen Menschen das Geld nützt
Abbildung eines Computermonitors, auf dem WWW in grüner Schrift angezeigt wird, mit zwei Tasten darunter, die mit ON (grün hervorgehoben) und OFF (ausgegraut) beschriftet sind.

Wenn Sie mehr Wissen wollen:

Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Sie können uns anrufen.

Die Nummer ist:

0160 9564 9391

Sie können eine E-Mail schreiben.

Die Adresse ist:

info@lwl-sozialstiftung.de

Eine Graustufen-Illustration eines schnurlosen Festnetztelefons mit einem kleinen Bildschirm, einer Tastatur und einer Ladestation. Auf dem Bildschirm wird ein Telefonsymbol angezeigt.

Sie können auch einen Brief schreiben.

Die Adresse ist:

LWL-Sozialstiftung gGmbH

An den Speichern 6

48157 Münster

 

 

 


Die Deutschland-Karte gehört: TUBS, CC BY-SA 3.0

Die anderen Bilder gehören: ARASAAC – Gobierno de Aragon

Ein animierter grauer Briefkasten mit einem schwarzen Briefschlitz, einem gelben Schlüsselloch, einem Briefumschlagsymbol und einem weißen Etikett oder Adressbereich am unteren Rand. Die Briefumschlagklappe öffnet und schließt sich wiederholt.

Einführungsvideo in Deutscher Gebärdensprache (DGS)